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Kindliche Entfaltung - Ein Weg in die Freiheit

Wenn wir in diese Welt kommen, hat unser Umfeld meist schon eine ganz konkrete Vorstellung darüber, wie wir uns verhalten sollen. Wie wir lernen sollen, wie wir uns zu kleiden haben und reden dürfen und sogar für was wir uns zu interessieren haben. Eltern fühlen sich verantwortlich dafür, ihrem Kind den besten Start in sein neues Leben zu geben. Alles zu tun, was in ihrer Macht steht, um ihrem Spross ein glückliches und vor allem erfolgreiches Leben zu ermöglichen.

Grosseltern, Kindergarten, Schule und viele andere tun ihr übriges, um das Kind in die erwünschten und vermeintlich glücksverheissenden Bahnen zu lenken. Doch ist ein Kind wirklich ein unbeschriebenes Blatt, das wir mit unseren Ansichten über das Leben neu beschreiben müssen? Ein rauher Stein, in den Eltern und Gesellschaft ihre Idee vom Leben einmeisseln, um das perfekte Kunst-Werk zu schaffen, das sie sich (eigentlich für sich selbst) vorgestellt haben?

Individualität und Freiheit

"Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren." - Maria Montessori

Durch den guten Willen oft unterdrückt, wird die Individualität und Freiheit des Menschen – seine wahre Natur. Denn auch ein Kind ist ein eigenständiger Mensch, wenngleich dies vielen Erwachsenen nicht ausreichend bewusst zu sein scheint. Nicht wenige nehmen gegenüber Kindern, wie selbstverständlich, die Haltung eines Despoten ein. Ein Despot glaubt (in seinem Grössenwahn) genau zu wissen, was (für andere) vermeintlich richtig ist. Im eigenen Leben sehen wir uns jedoch nie als Bösewicht, sondern immer als Held oder Opfer. Unsere beschränkte Erkenntnis von uns selbst und der Welt führt zu Verwicklungen und manch grossem Schaden an unseren Kindern.

Die kindliche Natur

Kinder sind von Natur aus nicht mit dieser primitiven despotischen Denkweise vertraut. Man muss es ihnen erst antrainieren sich dem – entgegen besseren Wissens! – unterzuordnen und diese Geisteshaltung anschliessend genauso weiter in die Welt zu tragen. Natürlich nach bestem Wissen und Gewissen aller Beteiligten, die letztendlich nur den Verhaltensmustern und Denkweisen folgen, die sie selbst ungefiltert übernommen haben.

Was ist gut für unsere Kinder?

Wer kennt sie nicht. Aufforderungen wie:
"Zieh Dir etwas an. Es ist kalt.", wenn Eltern die Temperatur subjektiv als kühl einstufen, obwohl das Kind gerne nicht so warm angezogen wäre. Wie soll das Kind ein eigenes Temperaturempfinden entwickeln und sein Körper lernen die Temperatur ausgewogen zu regulieren? Diese Eltern dürfen sich später erfahrungsgemäss deutlich häufiger über Erkältungskrankheiten bei ihrem Kind freuen. Ob das wohl daran liegt, dass das Kind trotz hingebungsvollem Anziehen immer noch nicht warm genug bekleidet war?

Es geht jedoch auch anders, denn die Erkenntnis der Menschheit entwickelt sich weiter. Zumindest wollen einige Individuen sich weiter entwickeln. Und gerade diese Menschen möchte ich dabei unterstützen Wege zu finden, damit sich ihr Kind in seinem wahren Wesen offenbaren kann. Ich freue mich jederzeit auf Ihre Kontaktaufnahme.